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... zur Bundesgartenschau 07
2007
Sonntag, den 24. Februar 2008 um 20:30 Uhr
Das Ticket kostet 22,- Euro und der Eintrittspreis war darin bereits enthalten. Wenn man mit dem Auto fahren würde, müsste  man für den Parkplatz 5,- Euro bezahlen, dann noch die 16,- Euronen für den Eintritt und wäre damit schon bei 21,- Euro, ohne den Sprit zu rechnen, den man verbrauchen würde.Gute, stressfreie Sache, so nach Ostthüringen zu kommen. Wie gesagt, unser Besuch war schon im August und das Wetter war so durchwachsen wie in der ganzen letzte Zeit. Man musste nicht frieren aber richtig viel Sonne gab es auch nicht.
Unsere BUGA-Besichtigung begannen wir in Gera. Gut 5 Minuten gingen wir vom Bahnhof bis zum Hofwiesenpark. Da wir Gera nicht kannten, wussten wir auch nicht, wie diese Ecke der Stadt vorher ausgesehen hatte. Es musste, nach aussagen  von Leuten die viel in Gera unterwegs waren, schlimm gewesen sein. Jetzt jedoch war am Ufer der Elster ein schöner Park entstanden, dessen Blumenrabatten, Sträucher und Bäume wirklich sehenswert waren. Gekonnt wurde bereits bestehendes „Material“ in die Gartenschau integriert. So wurde das Becken des ehemaligen Freibades mit Palmen zum „Karibischen Garten“ umgewerkelt. Wir waren vor zwei Jahren in München auf der BUGA unterwegs. Außer dass uns die Füße nach dem Gewaltmarsch von mehreren Kilometern unheimlich weh getan hatten, war uns von der Bundesgartenschau 2005 nichts im Gedächtnis geblieben. Zumindest brauchte sich Gera nicht hinter München zu verstecken. Blumenbeete gab es jedenfalls in großer Anzahl. Auch von der Anlage des Ganzen, war die Schau gelungen. Wir waren gespannt auf die neue Landschaft in Ronneburg.

Zwischen beiden Teilen der Bundesgartenschau war ein Bus-Pendelverkehr eingerichtet worden. Alle zehn Minuten fuhr ein Bus von Gera nach Ronneburg. Nach 20 Minuten Fahrt, während der man einige Dinge über Gera und die ehemalige Bergbaulandschaft um Ronneburg erfuhr(im Bus war eine Reiseleiterin, die die Informationen vermittelte), kam man in Ronneburg an. Hoch oben, auf einem Berg, der eigentlich kein normaler Berg sondern eine riesige Abraum-Halde war, stand ein von unten ausgesehen, kleiner LKW. Klein ist relativ und hängt bekanntlich von der Entfernung zu einem Objekt ab. Wenn man bedenkt, das ein Rad dieses LKW über zwei Meter im Durchmesser misst, kann man sich vorstellen, wie gigantisch das Fahrzeug war.
Um die neue Landschaft zu gestalten, wurden mit diesen LKW’s 50.000 Fuhren Erde bewegt.
Eine noch junge, neue Landschaft war dadurch im ehemaligen Uranabbau-Gebiet entstanden, in der noch Großes heranwachsen muss (es wurden natürlich nur junge Bäume gepflanzt).
Zwischen Rabatten und Rasenflächen gab es viel zu entdecken: Von Informationshallen über nachwachsende Rohstoffe bis hin zu einem Pavillon, in welchem japanische Klänge zu hören und Bonsai-Bäume zu sehen waren, gab es interessante Dinge rund um grünes, buntes, duftendes und würziges zu erfahren.
Beeindruckend war natürlich die große „Drachenschwanzbrücke“ aus Holz, die über ein Tal gespannt, wirklich an das hintere Ende eines Drachen erinnerte. Der Entdecker-Turm erwartete die Besucher auf der anderen Seite der Brücke. Entweder kletterte man draußen an der Mauer nach oben und entdeckte irgendwann, dass es nicht mehr weiter ging, weil die Arme immer länger wurden oder man ging ganz einfach die Treppe zur Aussichtsplattform hoch. Von dort hatte man einen herrlichen Blick über das ganze BUGA-Gelände. Beim Heruntersteigen habe ich Fotografien an den Wänden entdeckt, die die Landschaft in den verschiedenen Etappen der Umgestaltung zeigten. Je weiter ich nach unten stieg, desto weiter zurück in die Geschichte reichten die Bilder. Umgekehrt kann man natürlich sagen, je weiter man nach oben kam, desto mehr sah man vom Fortgang der Arbeiten und erblickte dann oben das Resultat. Na ja, hab’s halt erst beim Abstieg bemerkt.
Wir beendeten unseren Rundgang und weil uns die Füße nun doch ein gaaaanz kleines bisschen weh taten, verzichteten wir darauf, dem Tal einen Besuch abzustatten und schlenderten über den Schwanz des Drachen zurück zum Ausgang. Mit dem Bus ging’s zurück nach Gera und von dort, entspannt mit der Regionalbahn in Richtung Westen.



ENDE

 

 

Montag, 17. Dezember 2018

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