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2009
Montag, den 19. Januar 2009 um 08:21 Uhr
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Seite 2 - Die Männer rennen
 Eigentlich war die Veranstaltung ausverkauft und an Karten wäre man nur über den "schwarzen Markt" herangekommen. Deshalb war ich froh, welche bekommen zu haben. Im Zug von Erfurt nach Oberhof saßen schon einige Schlachtenbummler, "bewaffnet" mit Fahnen, Klappern und Rasseln. In Oberhof angekommen stieg ich fast ohne Übergang gleich in den Bus, der vor dem alten Bahnhofsgebäude wartete. Bis alle eingestiegen waren verging einige Zeit, da der Fahrer zuerst abkassieren musste.
Dann ging es aber doch die gewundene Straße  hinauf in Richtung Oberhof. Durch das hohe Verkehrsaufkommen an diesem Tag waren die Zufahrtstraßen selbstverständlich verstopft und der Bus kam nur im Schritttempo voran. Der erste Wettkampf, der Massenstart der Frauen, war für 13.00 Uhr angesetzt und die Zeit rannte davon. Es ging nicht nur darum zum Stadion am Grenzadler zu kommen, zuvor mussten die Karten am Panorama-Treff-Hotel abgeholt werden. Nach einer dreiviertel  Stunde hatte es der Bus endlich bis ins Zentrum Oberhofs geschafft, wo er üblicherweise in den Busbahnhof einbog. Dort standen hunderte, wenn nicht gar tausende Menschen, die in die Pendelbusse drängten - Hilfe! Anstatt abzubiegen fuhr der Bus bis zum Grenzadler - Prima! Prima war dies allerdings nur für jene, die schon ihre Karten in der Hand hatten. Ich blieb also im Bus und fuhr zurüvck ins Zentrum. Von dort, die Schlangen vor den  Pendelbussen waren nicht kürzer geworden, waren es noch gute zehn Minuten zu Fuß zum Hotel. Darin war das Akreditierungsbüro für die Journalisten untergebracht. Inzwischen war es schon fast 12.00 Uhr und es blieb mir nur noch eine Stunde Zeit bis zum ersten Start des Tages ins Stadion zu gelangen. Die Karten hatte ich schnell in der Hand und eine freundliche Mitarbeiterin wies mich darauf hin, dass ich mit dem VIP-Bus mitfahren könne.
Jetzt sah der restliche Weg zur Sportstätte mit einem Schlag ganz anders aus: In einem modernen Reisebus, dessen Plätze nur zur Hälfte belegt waren, ging es vorbei an den Wertenden am Busbahnhof, hin zur DKB-Arena.
Da ich vorher nicht darauf aufmerksam gemacht wurde, welche Karten ich gewonnen hatte, war mir eigentlich fast klar, dass es sich dabei um  Streckenkarten handeln könnte. Weit gefehlt - es waren Stadionkarten im Block B. Dor, in der ersten Kurve nach der Startgeraden standen schon unzählige Besucher, bestimmt schon seit Stunden.
Eine Helferin kontrollierte die Karten und es ging hinein ins Gewimmel. Unten, fast ebenerdig, am Geländer zur Sportanlage stand ein weiterer Einweiser, der hoch winkte. Ich fand also unten, keine drei Meter neben der Strecke PLatz. Wenn ich nach rechts blickte konnte ich  den Start sehen, geradeaus waren zwei Video-Wände aufgebaut und links konnte ich den Schießstand überblicken.
 Der Startschuss zum Massenstart der Frauen fiel wenige Minuten nach 13.00 Uhr. Beim Massenstart geht es um den Wettkampf der besten 30 Athleten in der Weltcupwertung. So schossen Magdalena Neuner, Andrea Henkel, Kati Wilhelm, Simone Hauswald (vormals Denkinger) und Kathrin Hitzer an mir vorüber und begannen das Rennen.
Am Ende stand Kati Wilhelm, mit zwei Schießfehlern im ersten Stehend-Anschlag, ganz oben auf demSieger-Treppchen und gewann damit ihren ersten Weltcup dieser Saison. Magdalena Neuner rannte trotz ihrer fünf (!) Schießfehler auf den 4. Platz. Simone Hauswald belegte den 11., Andrea Henkel den 13. und Kathrin Hitzer den 15. Platz.
Ein Versehen der besonderen Art passierte Darya Domracheva aus Weißrussland, die beim zweiten Liegendschießen einfach stehen blieb und im Stehendanschlag versuchte, die viel kleineren Scheiben zu treffen. Dies gelang ihr natürlich nicht und mit ihren fünf Schießfehlern gab sie auf.
 


 

Montag, 17. Dezember 2018

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