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2008
Freitag, den 19. Dezember 2008 um 20:15 Uhr
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Seite 2 - in Myra
Seite 3 - über Simena
 Die Busfahrt nach Myra dauerte etwa zwei Stunden und zuerst sollten dort die berühmten Felsengräber und das Amphitheater besichtigt werden.
 
Myra gehörte einst zum Lykischen Bund, einer Föderation von Städten an dieser Küstenlinie. Die Stadt war in der Antike nicht unbedeutend und wurde unter Kaiser Theodosius II. im 5. Jahrhundert sogar Hauptstadt von Lykien.  Deshalb war es auch nicht verwunderlich, dass hier Ruinen antiker Stätten zu finden sind.
 
 Der Weg zu den Felsengräbern führte an einer Reihe Kioske und Stände entlang, die allerhand Souvenirs anboten. Hier gab es von der Ansichtskarte bis zur Ritterrüstung fast alles zu kaufen.  Am Ende der Ladengasse kam man an den Eingang, der die Besucher in einen Talkessel  einließ. Nach dem Eingang ging es vorbei an steinernen Quadern, die wohl zu längst verfallenen Bauwerken gehört hatten.  Verzierungen, wie steinerne Köpfe, die als Relief aus den Quadern herausgearbeitet waren säumten den Weg bis zur Felswand, die bald vor den Besuchern raufragte. Auf der linken Seite, gleich neben dem  mächtigen Bau eines Amphitheaters waren die Gräber gehauen worden. Vorbild für die Höhlengräber aus dem 4. Jahrhundert, die kunstvoll aus dem Gestein geschlagen worden waren, müssen die damaligen Häuser der Einwohner von Myra geswesen sein. Anders waren die vielen verzierten Fassaden und Giebel an der Wand nicht zu erklären. Damals war es üblich die Grabstätten von Generation zu Generation weiter zu vererben, damit wurden die Monumente jeweils der Nachkommenschaft überlassen. An einigen Gräbern sind sogar heute noch farbige Bemalungen der Reliefs zu erkennen, sowie lykische Inschriften. 
 Eine Treppe führte zum Zugang des Theaters. Vom oberen Ende hatte man noch einmal einen wunderbaren Blick auf die  steinernen Reliefs der Felsengräber.  Das Theater von Myra galt als eines der prächtigsten der ganzen lykischen Küste. Mit seinen fünfunddreißig Sitzreihen stellt es schon einen größeren Theaterbau dar. Ein Erdbeben im Jahr 141 zerstörte es fast vollständig. Es wurde jedoch innerhalb kurzer Zeit wieder errichtet und für Gladiatorenkämpfe  hergerichtet. Die Zuschauertribüne teilt sich in neunundzwanzig untere und sechs obere Sitzreihen. 
 
Ich besichtigte nicht nur das Rund der Arena, sondern auch die Nebenräume, bevor ich hinunter zur Bühne ging. Von ihr war nicht mehr viel zu sehen nur noch einige Steinerne Reliefs mit Theatermasken und  Darstellungen mythscher Szenen. Man benutzte den Ausgang neben der Bühne, um zurück zum Eingang der Anlage zu kommen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Montag, 17. Dezember 2018

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