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... zum bärtigen Kaiser
2009
Freitag, den 03. April 2009 um 11:03 Uhr
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... zum bärtigen Kaiser
Seite 2 - Aussicht
Von Bad Frankenhausen windet sich die Straße in Serpentinen hoch auf den Kyffhäuserberg. Dort, etwas unterhalb des Gipfels, mit dem Denkmal beginnteinWeg, den man bis zum Eingang folgt. Gleich dahinter öffnet sich eine weite Terrasse, bestehend aus rötlichem Gestein.
Schon von dort  hat man einen herrlichen Blick über die Landschaft ringsum. Stufen führen hinauf zu einer weiteren Ebene, einer Terrasse, die sich nach beiden Seiten hin öffnet, einmal zum Denkmalturm und hinunter zur unteren Terrasse hin.
Von hier ist die Reiterstatue Kaiser Wilhelm I. am Sockel des Turmes deutlich zu sehen und darunter ein Relief, welches Kaiser Barbarossa zeigt. Da die Ruinen der Burg, auf denen das Denkmal errichtet wurde in die Zeit der Stauffer und tatsächlich in die Regierzungszeit Barbarossas zurück gehen, wollte  man mit den Statuen beider Kaiser eine Verbindung über die Jahrhunderte schaffen, wurde doch Wilhelm I. auch Barbablanca (Weißbart) bezeichbet. Die Burg, die im 11. Jahrhundert entstand war einst größer als die Wartburg und stellte eines der größten Burgbauwerke im deutschen Raum dar. Man vermutet, dass sie bereits zum Beginn des 16. Jahrhunderts nahezu komplett abgetragen worden war. Die Steine fanden als Baumaterial in umliegenden Ortschaften Verwendung.
 
Auf der Rückseite des Denkmals, direkt im Rücken von Barbarossa, gelangt man an den Zugang zum Inneren des Denkmals. An der Tür ist zu lesen, dass man das 81 Meter hohe Bauwerk mit seinen 247 Stufen besteigen konnte.  Zunächst gelangt man in einen Raum, der von einer Kuppeldecke gekrönt wurde. Hier hing gleich gegenüber vom Zugang eine Bronzetafel über den Köpfen der Besucher, die neben arbeitenden Menschen eine Aufschrift trug: Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt, Deutschland, einig Vaterland.
Das sind Teile der ersten Strophe der DDR-Nationalhymne, die ja zuletzt nicht mehr gesungen wurde, eben wegen dem "einig Vaterland".  
Rechts und links von diesem mittleren Kuppel-Raum lag je ein weiterer Raum mit gewölbter Decke. Hier war eine Ausstellung aufgebaut, die über die Geschichte des Denkmals berichtete. Man erfuhr dass mit dem Bau nach dem Tode Kaiser Wilhelms I., zu dessen Ehren, begonnen wurde. Von 1890-96 entstand das Denkmal.
 

 

Mittwoch, 19. Dezember 2018

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