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Tod im Eichsfeld
Romane
Donnerstag, den 07. Juni 2012 um 07:43 Uhr
Wie der Titel des Krimis von Astrid Seehaus eigentlich schon verrät, ist dessen Handlung in Thüringen angesiedelt. Der ermittelnde Kommissar, Frank Rothe, ist erst kurze Zeit in Heiligenstadt und muss innerhalb weniger Tage seinen ersten Fall - den Mord an einem Großbauern - aufklären, sonst kommt Verstärkung in Form von Kripo-Beamten aus Nordhausen. Das soll, laut Rothes Vorgesetztem unbedingt vermieden werden.

Der alleinerziehende Ermittler, war mit seiner im Rollstuhl sitzenden Tochter von Erfurt in die nordthüringische Stadt gezogen und wollte sich mit ihr erst allmählich in der neuen Umgebung einleben. Probleme der Tochter in der Schule und die ständige Erinnerung an die verstorbene Frau wollte er mit dem Ortswechsel hinter sich lassen.  Das war der Plan, der jedoch so nicht aufging. Schon als er die Tochter am ersten Tag in die Schule bringt merkt er, dass er zum falschen Eingang gefahren war. Der mit dem Aufzug liegt auf der anderen Seite des Gebäudes...

Und dann noch der Mord: In der Brust des Bauern steckt die Mordwaffe - eine Mistgabel. Und es gibt jede Menge Verdächtiger mit sehr guten Gründen, jedoch ohne Alibis...

Astrid Seehaus schreibt flüssig und der Roman wirkt vertraut, durch den "Raum" der Handlung. Die Autorin "kratzt" im Krimi so ganz nebenbei an der politischen Wende und dem Vorher-Nachher, was ihr sehr gut gelungen ist.

Fazit: Spannender Krimi, dessen Auflösung nicht vorhersehbar ist. Kurzweilig geschrieben.

  • Broschiert: 203 Seiten
  • Verlag: Sutton Verlag
  • ISBN-10: 3866809921
  • ISBN-13: 978-3866809925

 

 

Mittwoch, 19. Dezember 2018

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