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... in die Savanne Sachsens
2008
Freitag, den 21. November 2008 um 16:51 Uhr
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... in die Savanne Sachsens
Seite 2 - Primaten und Afrika
 
Ich ließ "Asien" hinter mir und erreichte über eine Brücke das Pongoland, die Heimat unserer nächsten Verwandten, der Affen. Dieses Areal stellte die größte Menschenaffen-Anlage der Welt dar und war in ihrer Größe schon beeindruckend.
Im Außenbereich waren zahlreiche Arten zu sehen, wie Schimpansen oder Bonobos. Im Inneren des Hauses, welches wie eine Felsenschlucht gestaltet war beeindruckten Gorillas und Orang Utans.
Während die Gorillas die größten lebenden Primaten darstellten und zugleich die ausgeprägtesten Blätterfresser unter den Menschenaffen darstellten - ihre Heimat ist im mittleren Afrika zu suchen - sind die Orang-Utans auf Borneo und Sumatra zu Hause und an das Leben auf Bäumen angepasst. 
 
Vom Pongoland kam ich schnurstracks zur Savanne. Dort stand der Marabu, der zu der Familie der Störche gehört mitten in der Sonne. Nebenan stand eine Gruppe Giraffen, die die hochangebundenen Leckerbissen fraßen und wegen der erhöhten Aussichtsplattform über die Savanne,  gut zu fotografieren waren. Giraffen stellen das höchste landlebende Tier dar. Giraffen sind in Afrika verbreitet und leben dort in Grassavannen, wo sie bevorzugt an den Baumkronen der Akazien weiden.
Die Savanne im Zoo ertreckt sich über eine länger Strecke entlang des Rundweges. An ihr befand sich auch das Gehege der Erdmännchen.  Hier war ein großer Besucherandrang, denn es war schon lustig die Tiere zu beobachten. Ein Schild informierte darüber, dass die Erdmännchen in Gruppen oder Familienverbänden lebten. Ein weibliches Tier war Familienoberhaupt und fungierte als Königin, die auch den Nachwuchs zur Welt brachte. Um die Gruppe vor möglichen Gefahren warnen zu können, saß immer mindestens eines der Tiere aufrecht an erhöhter Stelle und sah sich dabei wachsam um.
Erdmännchen leben in Savannen und Halbwüsten im Süden des afrikanischen Kontinentes. 
 Gleich neben den fleißigen Gräbern befand sich die Anlage weiterer Afrika-Bewohner, die der Tüpfelhyänen. Hyänen waren bis zur Eiszeit sogar in Europa heimisch. Heute leben Hyänen in den Savannen Süd- und Ostafrikas innerhalb großer Rudel, denen bis zu hundert Tiern angehören können.
In der Savanne war nun eine Herde Zebras zu sehen, die ruhig auf der Wiese standen und grüne Halme zupften. Dabei handelte es sich um Grevyzebras, die eine Unterart darstellen und zu den Pferden gehören. Grevyzebras unterscheiden sich  vom Steppen und Bergzebra, indem sie in ihrem natürlichen Habitat, dem im halbtrockenen Busch- und Grasland Afrikas , keine Herden Bilden und statt dessen Einzelgänger sind.
Von den Zebras ging ich hinüber zur Anlage der Nashörner.  Diese Dickhäuter lagen - es war Mittag - in der Sonne und dösten faul vor sich hin. Nur das Zucken der Ohren verriet, dass es sich nicht um Attrappen handelte. Die Spitzmaulnashörner, um die es sich hier handelte sind in den afrikanischen Savannen beheimatet, allerdings nur noch in einigen Ländern des Kontinentes. Spitzmaulnashörner sind Einzelgänger, die vorwiegend in der Dämmerung und in der Nacht aktiv sind. Tagsüber liegen sie im Schatten, wie auch das Nashorn hier im Zoo.
 Ein paar Schritte weiter  gelangte ich zum Pavianfelsen. Neben zahlreichen anderen saß hier ein Pavian auf dem Stein und starrte herüber zu den Besuchern, die ihrerseits auf der Bank saßen und zu ihm hinüber starrten. 
Paviane sind auf dem gesamten afrikanischen Kontinent verbreitet. Dort leben sie in Gruppen, die sehr groß werden können - bis zu 250 Tiere. Sie sind tagaktiv und sind sowohl in Halbwüsten, Savannen und Steppen als auch in lockeren Waldgebieten und sogar in felsigen Regionen heimisch. Sie können gut klettern, obwohl sie doch größtenteils Bodenbewohner sind.
Hier endete mein Zoobesuch fast, denn ich besuchte nur noch das Gehege von Horst, dem Lama.  Horst hatte aber keine Lust herüber zu sehen und präsentierzte mir nur sein Hinterteil. Damit war mein Abstecher in die Savanne Sachsens endgültig beendet und ich machte mich auf den Weg zurück.
 
ENDE
 
 
 


 

Dienstag, 18. Juni 2019

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