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... in alte und neue Parks
2007
Mittwoch, den 09. April 2008 um 11:17 Uhr
 Vattenfall hat hier kräftig investiert und die Landschaft verändert. Noch heute werden ganze  Dörfer weggebaggert, nur wegen des schwarzen Goldes, das unter ihnen liegt. Vielleicht um sich die angekohlte Weste etwas weißer zu waschen, wurde mit Unterstützung des Energieriesen  ein Park der ertwas anderen Art geschaffen, der Findlingspark. Diese neue Landschaft entstand als Rekultivierung alter Tagebaustätten.

Findlinge sind Steine, die zumeist durch das Abschmelzen der Gletscher der letzten Eiszeit an ihre Position, wo sie eben gefunden wurden, gelangten. Diese Findlinge, die durch den Tagebau vermehrt an die Oberfläche gelangten, wurden in einem künstlich angelegten Areal zusammengetragen und darin integriert.  Das Ganze wirkte wie ein riesengroßer Steingarten. Pflanzen gab es selbstverständlich zwischen den Felsblöcken zu sehen von denen die größeren, also Bäume und Sträucher, von Personen und Firmen bezahlt worden waren. Die Namen der Spender waren auf Tafeln vor den jeweiligen Gewächsen zu sehen. Die neue Landschaft ist wirklich sehenswert. Wenn später die Bäume mehr Schatten spenden wird mit Sicherheit ein schöner Park entstanden sein.

Von diesem relativ jungen Park - er wurde ja erst 2005 eröffnet - fuhren wir zu unserem nächsten Park, der allerdings viel älter ist und zu den Weltkulturerbestätten der UNESCO gehört, dem Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau.  {mospagebreak}

  Die Fahrt dauerte nicht lange und wir erreichten  Bad Muskau. Hier, an der Grenze zwischen Polen und Deutschland liegt mit seiner Ausdehnung über 545 Hektar, der größte Landschaftsgarten im englischen Stil Zentraleuropas. Eingebettet in den Park war ursprünglich die gesamte Stadt Bad Muskau und bildete somit einen seiner Bestandteile.

Durchschnitten wird der riesige Garten durch die Neiße, dem Grenzfluss. Auf beiden Seiten des Gewässers erstreckt sich der Park, dessen alte Baumbestände uns  auf der deutschen Seite beeindruckten. Über eine Brücke konnte man auf das polnische Ufer gelangen. Leider wären wir (zumindest Teile von uns) an der Passkontrolle gescheitert. (Ausweis vergessen) 

So blieben wir auf unserer Seite der Neiße und liefen am Fluss entlang bis zum neuen Schloss, welches von Fürst Hermann von Pückler-Muskau (1785–1871) erneuert worden war, der ab 1815 ebenfalls den Park angelegt hatte. Das Schloss war 1945 durch Brandstiftung bis auf die Grundmauern abgebrannt und wird erst jetzt wieder aufgebaut.  Das Schlossvorwerk, in dem sich neben Wohngebäuden eine Informationsstelle der Stiftung, ein Café und der Marstall befinden, setzte den Schlusspunkt unter diesem Park-Abstecher.

 

ENDE 

 

 

 

Mittwoch, 19. Dezember 2018

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