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Die Hexe von Köln
Romane
Dienstag, den 18. August 2009 um 07:54 Uhr
, weil es zunächst etwas zäh mit der Handlung vorwärts ging.
Dann habe ich es mir doch wieder zur Hand genommen - immerhin war es ja ausgeliehen - einfach, weil ich es zurückgeben wollte. 
Die Geschichte ist in kurzen Sätzen erzählt: Es geht um eine Hebamme, die in Holland Medizin studiert hat und es in Köln, besonders wegen ihrer jüdischen Abstammung aber auch wegen ihres Geschlechts, schwer hat. Ihr Vater will sie verkuppeln und ein Inquisitor der römischen Kirche hat es auf sie abgesehen, einfach weil er ihre Familie vernichten will. Sie lernt unterdessen einen Prister kennen, der ihr beim gegen sie eröffneten Hexenprozess hilft. 
Die Anklage kann entkräftet werden und die Hebamme kommt auf freien Fuß. Der Inquisitor lässt jedoch nicht locker und beide, Hebamme und Prister fliehen nach Holland. Dort konvertiert er zum evangelischen Glauben und beide heiraten. Sie bekommt ein Kind, welches vom Inquisitor nach Köln entführt wird, um die Eltern zu bewegen, zurück zu kommen. Beim Versuch der Befreiung wird Detlef, der Prister verhaftet und stirbt auf der Folterbank. Ruth, die Hebamme bringt das Kind zurück nach Holland und stirbt einige Jahre später. Der Sohn der beiden bekommt eines Tages Besuch von seinem Onkel - einen Grafen, der, weil er kinderlos ist, den Sohn seines Bruders als Erben einsetzt...
 
Fazit: Man kann das Buch lesen, ein unbedingtes Muss ist es aber nicht. Über lange Strecken geht es um Details und das Ende wird im Gegensatz im Zeitraffer geschildert.
 
  • Broschiert: 612 Seiten
  • Verlag: Heyne (2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453721535
 

Mittwoch, 19. Dezember 2018

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