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Der Chinese
Romane
Dienstag, den 01. März 2011 um 16:08 Uhr

 

 

Es musste mal wieder ein Mankell-Krimi sein. Die Handlung spielt hauptsächlich in Schweden und in China. Gleich zu Beginn baut Mankell Spannung mit der Schilderung des Massenmordes an älteren Menschen auf, die gemeinsam in einem kleinen schwedischen Dorf gelebt hatten. Im Roman war es diesmal nicht der bekannte Kommissar Wallander, sondern eine Richterin, die wie unter Zwang an dem Fall ermittelt, der nicht einmal in ihre Zuständigkeit fällt. Sie wird jedoch irgendwie automatisch in den Fall hinein gezogen, als sie merkt, dass sich die Pflegeeltern ihrer Mutter unter den Opfern eines Massenmörders befanden.

Mankell "reist" mit den Lesern dieses Romans nicht nur geografisch um die Welt, sondern auch zeitlich, denn es geht auch zurück in die fernere Vergangenheit, als in den USA Gleise für die Eisenbahnverbindung quer durch das Land gelegt wurden. Eine andere Zeitepoche betrachtet die Chinesische Vergangenheit unter Mao und die Auswirkungen, die diese Zeit auch in Schweden hinterließ.

Der Roman liest sich spannend, obwohl Zeit- und Handlungssprünge eigentlich nicht so mein Ding sind. Im zweiten Drittel des Buches finde ich die politischen Betrachtungen der Richterin über die Vergangenheit Schwedens im Zusammenhang mit der Regierungszeit Maos in China, als zu langatmig. Da stockte der Lesefluss etwas.

Fazit: Lesenswert, obwohl die Handlung manchmal etwas langatmig und manche Stränge an den Haaren herbeigezogen wirken (Umsiedlung von Chinesen nach Afrika).

  • Taschenbuch: 608 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423212039
  • ISBN-13: 978-3423212038
 

Mittwoch, 19. Dezember 2018

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