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Das Gottesgrab
Romane
Donnerstag, den 26. Februar 2009 um 15:23 Uhr

Der Roman ist in schnelle Szenenwechsel gegliedert, die nicht jedermanns Sache sind. Mir zum Beispiel behagt das nicht. Ich habe es lieber, wenn länger einem Handlungsstrang folgen kann. Die Geschichte ist aber trotzdem spannend geschrieben. Es werden Fakten mit Fiktion vermischt, was eigentlich reizvoll ist. Allerdings müssen die Fakten dann schon stimmen. Man erfährt einige Dinge über Alexander und sein Ableben, über die Stadt Alexandria und Ausgrabungen in Ägypten.
Schließlich gelangt man eine Stelle, an der man ungewollt auflachen muss – zumindest ging es mir so bei einem Satz wie diesem (nur sinngemäß wiedergegeben): Zuerst herrschten die Makedonier, dann folgten die Römer und später die Ottomanen. Seit wann herrschten Liegemöbel über Teile Europas? Ich kannte bisher die Ottonen als Herrschergeschlecht und eine Ottomane als eine Art Sofa. Entweder war es der Autor oder aber der Übersetzer, der da keine Ahnung hatte. Bei solchen peinlichen Fehlern möchte ich ein Buch am liebsten weglegen. Ich habe es trotzdem bis zum Schluss gelesen, obwohl ich dem geschichtlichen Hintergrund nun nicht mehr traute. Schade drum.

 

Fazit: Man kann es lesen, darf aber nicht alles glauben.
  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Rowohlt TB-V. Rnb.
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349924585X
  • ISBN-13: 978-3499245855
 

Mittwoch, 19. Dezember 2018

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