Start ... Abstecher 2012 .. an die Werra
.. an die Werra
2012
Mittwoch, den 28. November 2012 um 21:16 Uhr
An die Werra, den ehemaligen Grenzfluss zwischen Hessen und Thüringen machte ich einen Abstecher am 3. Oktober 2012. Das war der Tag der Deutschen Einheit und passte irgendwie. Ich war mit dem Fahrrad unterwegs und wollte von Bad Salzungen aus flussaufwärts, also in Richtung Norden radeln.

Gradierwerk Bad Salzungen Werra bei Bad Salzungen
Werra

Die Bank war für müde Wanderer hier aufgestellt worden, ob sie nun zu Fuß oder per Rad hier vorbei kamen, der Anstieg schlauchte ein bisschen. Dafür entschädigte der Ausblick über das Werratal.

"Für müde Radler eine Qual,
es geht bergauf im Werratal!
D`rum mach `ne Pause,
setz dich nieder,
kannst es glauben,
es geht dann wieder!"

Das stand auf einem Zettel, der an die dortige Bank geheftet war.

Aussicht über das Werratal

Auch an diesem Fließgewässer gab es einen Radweg, der die Werra direkt begleitete oder zumindest nicht weit weg davon entfernt verlief. In Bad Salzungen ging der Radwandeweg direkt am Gradierwerk vorbei. Dort lief naturgemäß der Kurbetrieb und weißbekuttete Kurgäste atmeten die salzige Luft ein, die an Schwarzdornwänden von den herabrinnenden Solegewässern an die Luft abgegeben wurden. Dazu gingen sie in den arkadenartigen Umgängen umher. Erste Gradierwerke sind hier schon um 1600 nachweisbar. Das von Bad Salzungen soll eines der schönsten, wenn nicht gar sogar das schönste sein.

Von Bad Salzungen ging es die Werra entlang in Richtung Dorndorf und dann nach Vacha. Hier standen einige Schilder und Erinnerungstafeln zur ehemaligen innerdeutschen Grenze. Sie erinnerten daran, dass viele ihr Hab und Gut verlassen mussten, nur weil es zu nahe an der Grenze lag.

Gedenktafel bei Vacha

Werrabrücke bei Vacha Auf der Rückfahrt

Eiserner Steg

Werra-Impressionen

Der Weg führte mich zuerst über die Werrabrücke nach Vacha, ganz einfach deshalb, weil ich einen Kaffee trinken wollte. Nach einer Rundfahrt durch die Stadt und einer vergeblichen Kaffeesuche führte mich der Weg zurück über die Brücke und über die direkt dort verlaufende hessisch-thüringische Grenze. Von hier war es nicht mehr weit bis nach  Philippsthal. Hier gab es dann den Kaffee, welcher zugleich den Wendepunkt der Fahrt markierte. Es ging also wieder in umgkehrter Richtung auf Bad Salzungen zu. Zwischen Merkers und Tiefenort lud ein eiserner Steg ein, ihn zu betreten, was ich auch machte. Bad Salzungen war bald darauf erreicht und dieser Abstecher damit beendet.

 

 

Donnerstag, 14. Dezember 2017

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