Start ... Abstecher 2008 ... an die Straße der Romanik
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2008
Samstag, den 11. Oktober 2008 um 00:00 Uhr
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... an die Straße der Romanik
Seite 2 - Von der Rats- und Domstadt in den Blütengrund
Seite 3 - Die Neuenburg über der Unstrut
Seite 4 - In alten Gemäuern
 
Die Fahrt begann am frühen Morgen dieses Sonnabends. Ein Dunstschleier lag über der Landschaft und trotzdem versprach der Tag schönes Wetter, denn der Bus fuhr dem herrlichsten Morgenrot entgegen.  Der Fahrer hatte nicht vor, wie sonst eigentlich wenn er in diese Richtung fuhr, durch Weimar zu fahren, weil er befürchtete dort nicht weiter zu kommen, In Weimar war an diesem Wochenende Zwiebelmarkt und tausende Fahrzeuge waren sicher auf dem Weg hierher. Also ging es zunächst auf der Autobahn an Weimar vorbei und hinter der Stadt auf der Bundesstraße 87 weiter, direkt in Richtung Naumburg.
Ein Zwischenstopp wurde in  Bad Kösen gemacht. Dort machte ich einige Fotos, die die herbstliche Atmosphäre dort festhalten solten. Buntes Laub beherrschte die Szenerie an den Ufern der träge dahinfließenden Saale. Im Kurpark musste selbst die verkert herum auf einem Pferd sitzende Bronzefigur den herbstlich gefärbten Bäumen den Vortritt lassen und in den Hintergrund rücken.  Mit fortschreitender Zeit schafften es mehr und mehr  Sonnenstrahlen durch die Dunstschleier, die über dem Fluss lagen, zu brechen und bis in das Tal hinunter zu dringen. 
Die Fahrt ging die restlichen Kilometer zügig voran und nicht einmal eine halbe Stunde später war Naumburg erreicht. Am zentralen Parkplatz für Busse, an der Vogelwiese, begann dann auch die gebuchte Stadtführung. Nicht weit von dieser Stelle entfernt, nur von einer der Hauptverkehrsstraßen Naumburgs getrennt, gab es dann die ersten Erklärungen und geschichtlichen Einblicke.
 Ein Graben und eine dahinter befindliche mit dicken Steinen errichtete Mauer waren Zeugen der einstigen Befestigungsanlage der Stadt.
Von hier waren es nur wenige Schritte, bis man hinter der alten Stadtmauer war. Gleich dort gab es die nächste Erklärung und ich erfuhr, dass in dem unscheinbar aussehenden Haus, vor dem Halt gemacht worden war, der Philosoph Friedrich Nietzsche einen Teil seines Lebens verbracht hatte.  Das Haus gehörte seiner Schwester, die hinter dem Gebäude eine hölzerne Veranda hatte anbringen lassen, damit ihr schwer erkrankter Bruder in der Sonne sitzen und frische Luft genießen konnte.
 Jetzt ging es quer durch die Altsdtadt mit ihren teilweise recht schön restaurierten Häusern. Zahlreiche Gebäude warteten aber noch auf den längst fälligen Anstrich. Darunter waren nicht wenige mit dem Denkmalschutzzeichen neben der Tür. Auch in Naumburg wurde mit Waid gehandelt oder Waid verarbeitet, wie entsprechende Häuser und deren hohen Speicher unter dem Dach am alten Holzmarkt belegten. Hier wurde früher das  von den Flösern auf der Saale transportierte Holz  gestapelt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 


 

Montag, 17. Dezember 2018

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