Start ... Abstecher 2008 ... an die Eisrinne
... an die Eisrinne
2008
Mittwoch, den 16. April 2008 um 08:11 Uhr
 Das war aber alles nichts, gegen das, was uns in Oberhof erwartete. Wir mussten unsere Karten im Panorama-Hotel abholen. Jeder der Oberhof kennt, weiß dass das Hotel auf einer Bergkuppe liegt. Wir mussten uns richtig in den Wind legen, um nicht umgeblasen zu werden. Verständlicherweise hatte ich dabei keine Fiduze, Fotos zu machen. 
 
Vom Zentrum aus fuhren wir mit dem extra eingerichteten Pendelbus zum Ziel-Eingang der Bob- und Rennschlittenbahn. Dort war der Wind nicht ganz so stark, wehte aber trotzdem eisig. An der Bahn überraschte uns die Tatsache, dass man alles umgebaut hatte. Der gesamte Zielbereich hatte sich seit unserem letzten Abstecher hierher, vor zwei Jahren vollkommen verändert. Allerdings schien man mit dem Umbau noch nicht ganz fertig geworden zu sein oder es fehlte einfach Schnee, um den aufgeschütteten Kies zu verdecken, der den Boden um die Bahn bildete.
 
  Wir blieben im Zielbereich und stellten uns auf einen Hang, der vorher auch noch nicht in dieser Form existierte, und überblickten so das Ziel auf der linken Seite und rechts die Auslaufkurve. Das wichtigste war jedoch, dass wir direkt vor uns eine große Videoleinwand hatten.
 
Etliche Holzbuden waren aufgebaut worden, wo man etwas zu essen und zu trinken oder Souvenirs kaufen konnte. Schneemänner, die das Maskottchen "Flocke" bei Sportereignissen darstellten liefen zwischen den Zuschauern herum, winkten ihnen zu oder ließen sich fotografieren. Wir wärmten uns zunächst mit einem heißen Tee auf - oder war es doch Glühwein? Dann kam noch eine Bratwurst hinterher.
 
Gegen 11.00 Uhr sollte der erste Lauf der Herrenkonkurrenz beginnen. Da wir schon eine Stunde früher hier standen, kroch langsam doch die Kälte mit Hilfe des Windes unter die dicken Sachen.  Der erste Lauf begann pünktlich und wir waren gespannt wie unsere deutschen Teilnehmer abschneiden würden. Bei den Frauen gab es ja seit Jahren keine Frage. Um so überraschter waren wir, als sich nach dem ersten Lauf abzeichnete, dass sich die sonstige Platz-Verteilung, die es bei den Frauen gab, nun anscheinend auch bei den Männern durchgesetzt hatte.
 
Auf dem ersten Platz lag der junge Felix Loch, gefolgt von einem der gesetzten Favoriten: David Möller. Dann folgten Jan Eichhorn und auf Platz vier Andi Langenhan. Besser konnte es für den deutschen Bob- und Schlittenverband nicht aussehen.
 
 Wir beschlossen trotzdem, uns den zweiten Teil des Rennens zu Hause vor dem Fernseher anzusehen. Selbst die Handwärmer (Das sind diese mit einer Flüssigkeit gefüllten, kleinen Kissen, in denen ein kleines Metallplättchen schwimmt. Wenn man das drückt und biegt entwickelt sich Wärme.) , die vor dem Rennen an jeden Zuschauer verteilt worden waren brachten nichts mehr, es war zu kalt!
 
Wir brachen auf, während andere gerade erst kamen, wie Dagmar Schipanski, der wir begegneten. Jadenfalls waren wir froh, als wir wieder im Auto saßen.
 
Den zweiten Lauf verfolgten wir dann tatsächlich in warmer Umgebung zu Hause.
Felix Loch verteidigte sein Zwischenergebnis ebenso wie David Möller. Lediglich Jan Eichhorn und Andi Langenhan wechselten die Plätze.
 
ENDE 
 
 
 

Mittwoch, 19. Dezember 2018

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