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... an den Vulkan
2007
Sonntag, den 28. Oktober 2007 um 00:00 Uhr
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... an den Vulkan
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Seite 6 - Villa Poppea
Seite 7 - Torre Annunziata, Boscoreale und Neapel
Seite 8 - zum Capodimonte
Seite 9 - hoch zum Vesuv
Seite 10 - Solfatara
Seite 11 - Abschied
 Der Start sollte um 12.15 Uhr erfolgen. Ganz so schnell ging es dann aber doch nicht, der Flieger machte Anstalten, sich zu verspäten. Jedoch kurze Zeit später heulten die Turbinen neben uns auf und die Beschleunigung drückte uns in die Sitze. Ein mulmiges Gefühl in der Magengegend machte sich wie immer in dieser Situation bemerkbar. Sicher wird dabei der Inhalt des Magens an die Rückwand desselben gedrückt und ruft dieses gewisse Kribbeln hervor.
Das polternde Geräusch, der sich drehenden Räder und die unruhige Fahrt nahm erst mit dem Abheben von der Erde ein Ende. Rasch entfernte sich der Boden unter uns. Menschen, Häuser und Fahrzeuge wurden winzig. Nur fünf Minuten später sahen wir dann die Sonne, als wir die graue Wolkendecke unter uns zurück gelassen hatten.
Wir erreichten nach einiger Zeit unsere Reiseflughöhe von 11.300 Metern, die man sich als Strecke auf der Erde lieber nicht vorstellen möchte. Die Spitzen einiger Alpengipfel lugten durch den Wattebausch unter uns hervor.
Je weiter wir nach Süden kamen, wurden auch die Wolkenlücken größer und es machte sich jetzt ein gewisses Urlaubsgefühl breit. Nach einhundert Minuten Flugzeit sank der Airbus und setzte zur Landung an. Der Pilot meldete sich, um bekannt zu geben, dass er wegen starkem Wind, von Ischia aus Neapel ansteuern würde.
Bei der Kurve, die der Flieger daraufhin beschrieb hatten wir zum ersten Mal freie Sicht auf den Vulkan, der sich hoch über der Stadt erhob. Kurz darauf waren wir jedoch damit beschäftigt uns an den Armlehnen der Sitze festzuhalten, da sich die Landung als wackelige Angelegenheit darstellte. Innerlich klatschte wohl jeder Passagier in die Hände als das Fluggerät endlich aufsetzte.
Nachdem wir unseren Koffer in Empfang genommen hatten - zum Glück war er im gleichen Flugzeug wie wir geflogen -  fuhren wir mit dem Taxi vom Flugafen zum Bahnhof Napoli-Centrale. Weil unsere Unterkunft etwas außerhalb von Neapel lag, mussten wir noch ein Stück mit dem Zug fahren. Unser Ziel erreichten wir gegen 16.00 Uhr. An diesem Tag passierte nichts weiter, als dass wir Vorräte für die kommenden Tage kauften und uns kurz mit der Gegend bekannt machten.

 

Montag, 17. Dezember 2018

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